Willy Millowitsch - Hörspiele

Mit Willy Millowitsch u.v.a.
Genre: historische Hörspiele
CD-Anzahl: 4, Laufzeit ca. 220 Min.
ISBN 978-3-8371-0040-2
14,95 ? [D/A], 27,90 sFr
Erscheint: März 2009

Der Glückskandidat, Kölsch Krippespill, Watt litt uns an zehntausend Daler?, Et fussig Julche, Kittnepping 

Am 9. Januar 2009 wäre der beliebte Kölner Volksschauspieler 100 Jahre alt geworden. Sein komödiantisches Talent hat Kölner und Herzens-Kölner zeitlebens begeistert. Was wenige wissen: Willy Millowitsch, der „leeve Jung“, war nicht nur ein begnadeter Bühnen- und Fernsehschauspieler, seine Stimme und sein Witz konnten auch im Hörspiel Begeisterungsstürme entfachen. Er machte Nebenrollen zu Hauptrollen und Hauptrollen zu denkwürdigen Ereignissen.

 

Der Glückskandidat (1954)

Im Mittelpunkt dieser Komödie steht der Kanzlist Brinkmann, der einem Scherz seiner Kollegen die Nachricht von einer Millionenerbschaft verdankt. Das Stück geht der Frage nach, ob der plötzlich erfüllte Wunsch vom Reichtum einen Menschen verändern kann.

Mit Hans Müller-Westernhagen (Kaspar Brinkmann); Lotte Koch (Sophie, seine Frau); Ingeborg Schlegel (Mariechen seine Tochter); Wilhelm Pilgram (Bürgermeister); Werner Hessenland (Pingeler, Kanzleivorsteher); Willy Millowitsch (Hadernack, Kanzlist); Franz Schneider (Kanzlist); Ludwig Thiesen (Kamps, Kanzlist); Hans Müller-Schlösser (Der alte Grapsch); Hermann Pfeiffer (Schnäbbel, Geschäftsinhaber); Michael Pfeiffer (Ein Zapfjunge); Karl Brückel (Der Stadtdiener); Frank Barufski (Ein Briefträger)

 

Kölsch Krippespill (1957)

„Kölsch Krippespill“ gehört zu einer Reihe von Hörspielen in kölscher Mundart, deren erstes, „Kölsch Galgespill“ nur ein knappes Jahr vorher gesendet worden war.

Karl Raaf (Ahle Mann); Elsa Faure (Maria); Karl-Maria Schley (Josep); Rudolf Therkatz (Herodes); Frank Barufski (Astrologe); Curt Faber (Hauptmann); Franz Schneider (Melcher); Engelbert Dameris (Kasper); Hans Fuchs (Baltes); Heinz Scholten (Erster Deener); Fritz Peter Vary (Zweiter Deener); Fritz Esch (Heet); Josef Berressem (Heet); Karl-Heinz Hillebrand (Heet); Willy Millowitsch (Heet); Hans-August Herten (Heet); Carla Neizel (Ahle Frau); Jacob Kauhausen (Engel)

 

Watt litt uns an zehntausend Daler? (1958)

Frau Schmitz und Tante Kristin hoffen auf das große Los, nachdem eine Wahrsagerin ihnen Glück vorhersagte. Als ihre Losnummer tatsächlich in der Zeitung steht, fahren sie in einer Kutsche zum Lotterie-Einnehmer. Doch man hat ihnen einen Streich gespielt - enttäuscht müssen sie den Heimweg zu Fuß antreten.

Mit Maria Krahn (Frau Schmitz); Willy Millowitsch (Herr Schmitz); Elsa Faure (Tochter Julchen); Hans-Hendrik Delow (Sohn Männi); Carla Neizel (De Tant Kristin); Ulli Engel-Hark (Et Marie, Mädchen bei Schmitzens); Karl Raaf (Ne Kutscher); Friedl Münzer (En Zigeunerin); Frank Barufski (Ne Lotterieeinnehmer); Hans Fuchs (Orgelmännche); Ursula Feldhege (Verkäuferin); Reta Rena (Verkäuferin); Fritzleo Liertz (Verkäufer)

 

Et fussig Julche   (1978)

„Et fussig Julche“ gehörte für Jahrzehnte zum festen Repertoire des Millowitsch-Theaters. In der Fassung von Willy Millowitsch Senior, unter der Regie von Willy Millowitsch am Theater aufgeführt und für das Hörspiel mitgeschnitten, erzählt es die Geschichte des rothaarigen (fussig) Wäschermädchens Julchen, die sich für etwas Besseres hält und zum Adel gehören möchte. Darunter leidet – natürlich – die Liebe. Die Volkskomödie aus dem 19. Jahrhundert kommt richtig in Schwung, als Prinzessin Melanie auftaucht und es dem Julchen tatsächlich erlaubt, einen Tag lang in ihre Rolle zu schlüpfen…

Mit Willy Millowitsch (Anton Roeb), Barbie Steinhaus (Julchen), Peter Millowitsch (Hans Knoll, Hänneschen, fürstlicher Jäger), Gela Gotthard (Prinzessin Melanie), Elsa Scholten (die Hofmarschallin) u.v.a.  

 

Kittnepping (1991)

Metzgermeister Breuer ist wohlhabend, aber ein Knauser. Seine Frau und sein Sohn fühlen sich zu Höherem geboren. Seit der Sohn Kunstgeschichte studiert, hat seine Mutter ihre Liebe zu Antiquitäten entdeckt. Als beide für eine Bildungsreise nach Paris von Breuer Geld erbitten, erhalten sie eine Absage. Eines Tages kommt Frau Breuer vom Einkaufen nicht zurück, und Breuer erhält eine Lösegeldforderung über 100.000 Mark. Kommissar Klötsch und seine Mitarbeiter beginnen mit den Ermittlungen und zapfen Breuers Telefon an. Als der Entführer anruft, um die Übergabe zu vereinbaren, erwidert Breuer, zur Überraschung aller: "Ming Frau, die künnt Ehr behalde"…

Mit Josef Meinertzhagen (Klötsch); Karl-Heinz Hillebrand (Knoll); Kalle Pohl (Latz); Tina Graf (Sylvia); Willy Millowitsch (Leo Breuer); Annelie Jansen (Sabine B.); Elmar Nettekoven (Schang); Ludwig Hansmann (El Greco); Angelika Steinborn (Züff); Fritz Kautz (Luschkie); Marga Maria Werny (Oma); Dodo Mewes (Finche); Christl Philippsen (Kundin 1); Anna Klinkenberg (Kundin 2); Gerda-Maria Dorff (Kundin 3); Roberto Eftimiadis (Wirt); Adele Haupt; Elsa Kirsten; Andreas Fritsch; John Velhage

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