Rüdiger Bertram

... wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitet seit seinem Studium (Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik) als freier Journalist, Kolumnist und Autor. Er übersetzte zahlreiche BBC-Tierfilme ins Deutsche und schreibt heute neben Kinderbüchern vor allem Drehbücher für Sitcoms und Komödien. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Köln.

Lothar-Günther Buchheim

... geb. 6. Februar 1918 in Weimar, gest. 22. Februar 2007 in Starnberg, war Maler, Fotograf, Verleger, Kunstbuch- und Romanautor, Filmemacher, Sammler und Gründer des "Buchheim Museums der Phantasie" in Bernried am Starnberger See.

Der Sohn der Malerin Charlotte Buchheim (1891-1964) verbrachte Kindheit und Jugend in Chemnitz, unterbrochen durch längere Aufenthalte in Rochlitz und Schneeberg (Internatsschüler). Zwischen 1930 und 1933 fertigte Buchheim vorwiegend Linolschnitte mit sozialen Themen, zeichnete aber auch in der Eisenerzgießerei des Stiefvaters und unternahm mit der Mutter Malausflüge in die Chemnitzer Umgebung. Neben dem Schulbesuch arbeitete Buchheim als Illustrator und Autor an verschiedenen Chemnitzer Zeitungen mit. 1935 erschien das erste Buch über ihn: "Lothar-Günther Buchheim. Ein ganz junger Künstler". Der 17jährige bekam seinen ersten öffentlichen Auftrag von der Stadt Chemnitz.

 

Nach dem Abitur (1937) reiste Buchheim nach Italien. Berichte mit Fotos und Zeichnungen dieser Reise erschienen in mehreren Zeitungen. 1938 fuhr er allein mit dem Paddelboot die Donau hinunter bis ins Schwarze Meer. Seine Reiseskizzen und Notizen bildeten die Grundlage für sein erstes Buch "Tage und Nächte steigen aus dem Strom", das 1941 im S. Fischer Verlag erschien.

1939 begann Buchheim sein Studium an der Dresdener Kunstakademie mit Hilfe eines Staatsstipendiums. Sein inoffizieller Lehrer, Wilhelm Rudolph, wurde bald darauf aus der Akademie "entfernt". 1940 setzte Buchheim sein Studium bei Hermann Kaspar an der Kunstakademie in München fort. Im Herbst desselben Jahres wurde er zur Kriegsmarine eingezogen und Marinekriegsberichter. Als solcher war Buchheim von Stützpunkten in der Bretagne auf Zerstörern, Vorpostenbooten und anderen Schiffen der Kriegsmarine eingesetzt und schließlich einer Unterseeboots-Flottille zugeteilt. In den Kriegsjahren entstanden Hunderte von Zeichnungen, Aquarellen und Fotografien, außerdem Buchmanuskripte. 1943 erschien im Suhrkamp-Verlag "Jäger im Weltmeer", der Bericht einer U-Bootsunternehmung mit Buchheims Fotografien. Nach der Landung der Alliierten wurde Buchheim an die Normandiefront kommandiert. Kurz vor dem Durchbruch der Alliierten bei Avranches gelangte er wieder zur 6. U-Flottille in Brest und erlebte hier die Einzingelung und Belagerung. Mit dem vorletzten U-Boot entkam Buchheim aus dem belagerten Brest.

 

Seit 1940 unterhielt Buchheim ein Domizil in Feldafing am Starnberger See, wo er 1945 die "Kunsthandwerklichen Werkstätten" gründete. Zwischen 1949 und 1951 unterhielt Buchheim eine Kunstgalerie in Frankfurt am Main und zeigte erste Ausstellungen von Klee, Braque und Picasso im Nachkriegsdeutschland. Zu diesen Ausstellungen erschienen Kataloge, die ersten Publikationen des im Herbst 1951 in Frankfurt gegründeten Kunstbuchverlages. In den Frankfurter Jahren begann Buchheim Werke deutscher Expressionisten zu erwerben, um sich eine "Vorlagensammlung" für die von ihm geplanten Kunstbücher anzulegen.

 

Ab 1968 nahm Buchheim die Arbeit an dem Manuskript einer U-Bootunternehmung wieder auf, die ihn seit Kriegsende beschäftigte. 1971 begann er mit der Endfassung des Romans "Das Boot".

 1973 erschien "Das Boot" und wird mit mehreren Millionen Auflage und in 30 Sprachen übersetzt, zum Welterfolg. 1981 erfolgte die Verfilmung durch Wolfgang Petersen ("Goldene Kamera" 2007). Buchheim kommentierte Petersens Verfilmung 1981 ("Der Film ‚Das Boot'"). Weitere Bücher Buchheims, die den Seekrieg thematisieren: "U-Boot-Krieg" (1976), "U 96. Szenen aus dem Seekrieg" (1981) , "Die U-Boot-Fahrer" (1985), "Zu Tode gesiegt" (1988).

Buchheims Romane "Die Festung" (1995) und "Der Abschied" (2000) ergänzen "Das Boot" zur Trilogie.

Augusten Burroughs

... wurde 1965 in Pittsburgh geboren. Er war u. a. Hundetrainer, Segelschneider und Ladendetektiv, bevor er mit neunzehn als Werbetexter Karriere machte. Nachdem schon sein Roman Sellevision Aufmerksamkeit erregt hatte, wurde Krass! in den USA die Überraschung des Büchersommers 2002 und hielt sich in den Bestsellerlisten monatelang ganz vorn. Der Autor, der in direkter Linie von König James II. von Schottland abstammt, lebt mit seinem Freund und zwei Hunden in Manhattan.

Charles Dickens

... lebte von 1812 bis 1870 und war der bedeutendste britische Autor des 19. Jahrhunderts. Geboren in Landport bei Portsea, begann er seine schriftstellerische Karriere als Gerichtsreporter. Seine liebevollen Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer »Originale« und die satirische Anprangerung sozialer Mißstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Zu seinen bedeutendsten Romanen gehören "Oliver Twist", "David Copperfield", "Nicholas Nickleby", "Klein Dorrit" oder "Mr. Pickwick".

Wolfram Eilenberger

... geb.1972, ist Korrespondent des Magazins „Cicero”, langjähriger Kolumnist des „Berliner Tagesspiegels”, promovierter Philosoph und Autor mehrerer Bücher. Er ist mit einer Finnin verheiratet, Vater von finnisch-deutschen Zwillingen und hat in Finnland nicht nur Philosophie studiert, sondern dort auch in der zweiten finnischen Fußball-Liga gespielt. Von den fünfzehn finnischen Fällen weiß er mittlerweile dreieinhalb fehlerfrei anzuwenden, dafür spricht er ganz ordentlich Schwedisch. Wolfram Eilenberger lebt mit seiner Familie in Toronto/Kanada, Berlin und Koivumäki/Finnland.

Elizabeth George

... wurde in Warren, Ohio, geboren und gehört zur absoluten Spitze der internationalen Krimi-Autoren. Ihre Romane spielen in England und stehen ganz in der Tradition der britischen Crime Ladies. Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und ihrer Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA, und im Londoner Stadtteil Kensington. Ihre Lynley-Havers-Bestseller wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen

... wurde um 1622 in Gelnhausen geboren und war der wichtigste Autor des deutschen Barock. Die wenigsten seiner Bücher erschienen unter dem eigenen Namen; Samuel Greifnson vom Hirschfeld, Philarchus von Trommenheim, Erich Stainfels von Grufenholm, Michael Rechulin von Sehmsdorff lauteten die Pseudonyme, die er im Laufe seiner Schriftstellerkarriere benützte. Sein bedeutendstes Werk: "Der abentheuerliche Simplicissimus Teutsch" erschien unter dem Namen Melchior Sternfels von Fuchshaim. Sein Leben war geprägt vom Dreissigjährigen Krieg. Grimmelshausens Vater starb früh, die Mutter verheiratete sich erneut und zog nach Frankfurt; so wuchs Grimmelshausen bei seinem Großvater auf, bis 1634 die Stadt von kaiserlich-spanischen Truppen geplündert wurde. Die Bevölkerung wurde massakriert oder floh. Der Dreizehnjährige gelangte nach Hanau und wurde dort, ähnlich wie sein Held Simplicius, von kroatischen Truppen entführt. Grimmelshausen wurde in die Wirren des Krieges verwickelt. 1635 nahmen ihn die Hessen gefangen; wie lange er dort blieb, ist nicht bekannt. Als Troßjunge kam er 1636 mit den kaiserlichen Truppen in die Gegend um Magdeburg (Schlacht bei Wittstock), 1637 fand er sich in Westfalen wieder, das Jahr darauf am Oberrhein, wo er sich nach den beiden Niederlagen der kaiserlich-bayerischen Truppen als Garnisonssoldat zur Verteidigung der Stadt Offenburg meldete. Später ist er als Schreiber in der Regimentskanzlei des kaiserlichen Oberstleutnants von Schauenburg in Offenburg tätig. Nach Kriegsende heiratete er und zog nach Gaisbach im Renchtal, wo er ein Grundstück erwerben konnte und als Pferde- und Weinhändler arbeitete. In dieser Zeit trat er zum katholischen Glauben über. Von 1662 bis 1665 war er als Burgvogt auf der benachbarten Ullenburg tätig, die im Besitz des Straßburger Arztes Dr. Küffer gewesen war. Von hier aus knüpfte Grimmelshausen seine Kontakte zur Sprachvereinigung Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen in Straßburg. Danach übernahm er bis 1667 in Gaisbach die Gastwirtschaft Zum Silbernen Stern. In dieser Zeit begann seine Tätigkeit als Schriftsteller. 1667 wurde er Schultheiß in Renchen im Dienste des Straßburger Bischofs. Dieser Wohnort wurde 1674/75 durch den niederländisch-französischen Krieg betroffen. 1676 starb er in Renchen.

Tanja Heitmann

... wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land. Ihr Debütroman "Morgenrot" war ein sensationeller Erfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Weiterhin erschienen die Bücher "Nachtglanz", "Schattenschwingen", "Wintermond" und "Sirenenlied".

Thomas Krüger

Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, schrieb u.a. für den deutschen "Rolling Stone" und die Zeitschrift "Mare". Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern ("Jo Raketen-Po" - unter dem Pseudonym Pinkus Tulim) und zahlreicher Sonette, u.a. an Donald Duck. Der Fantasy-Roman "Die Fänger des Himmels" wird 2015 erscheinen. Mit "Erwin, Mord & Ente" legt er seinen ersten Krimi vor.

 

 

Stieg Larsson

... wurde 1954 in Umeå, Schweden, geboren. Er war Journalist und Herausgeber des politischen Magazins EXPO und galt in dieser Funktion bald als einer der führenden schwedischen Experten für Rechtsradikalismus und Neonazismus. In seiner Jugend interessierte er sich sehr für Science Fiction und gab verschiedene SF-Fanzines heraus, z.B.: "Sfaeren" oder "Fijagh". Politisch engagierte er sich als "Trotzkist" und zeichnete einmal als Herausgeber der schwedischen "Vierten Internationale". Aber er wollte immer Journalist werden. Stieg Larsson war Vorsitzender der schwedischen Science-Fiction-Vereinigung und beschäftigte sich mit Kunst und Fotografie. Bevor er das Schreiben zur Profession machte, arbeitete er in Stockholm bei der Post. 1980 fand er schließlich einen Job als Journalist bei der führenden schwedischen Nachrichtenagentur TT, bei der er 19 Jahre lang blieb, vornehmlich als Mitglied der graphischen Abteilung. Doch er schrieb auch Features, Essays, Nachrichtentexte und Hintergrundberichte sowie Kritiken und Kriminalliteratur, die ihn neben SF bald am meisten interessierte. Mehrfach reiste er nach Afrika, mit wachen Augen für die politischen Entwicklungen. Er war einer der schwedischen Journalisten, die Grenada im Umfeld der US-Invasion besuchten, und er blieb der dortigen prodemokratischen Bewegung sein restliches Leben lang verbunden. 

Stieg Larssons Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsradikalismus ging zurück auf alarmierende Tendenzen in der schwedischen Gesellschaft, wo Rassismus und Sympathie für Neonazis Ende des 20. Jahrhunderts wieder zunahmen. 1995, als fünf Schweden aus rassistischen Motiven ermordet wurden, gründete Larsson die Expo-Stiftung mit dem erklärten Ziel, rassistische und totalitäre Organisationen und Aktivitäten in Schweden zu erforschen und zu enthüllen. Er verließ TT und wurde Vorsitzender von Expo und Herausgeber des gleichnamigen Magazins und veröffentlichte vieldiskutierte Bücher zur Thematik. Seit den 90er Jahren war er wiederholt Angriffen und Drohungen von Rechtsradikalen ausgesetzt.

Stieg Larsson wollte immer Literatur schreiben. Im Jahre 2002 fing er in seinem Sommerurlaub wieder zu schreiben an. Er legte den Grundstein zu seiner weltweit erfolgreichen "Millennium-Trilogie" . Im Juni 2004 erschien das erste Buch: „Män som hatar kvinnor“ (Übers.: Männer, die Frauen hassen), das in Deutschland 2006 unter dem Titel „Verblendung“ erschien. 2004 starb Stieg Larsson überraschend an den Folgen eines Herzinfarkts. Die Bücher „Flickan som lekte med elden“ und „Luftslottet som sprängdes“ erschienen postum: in Deutschland 2007 als „Verdammis“ und 2008 als „Vergebung“.

Sergej Lukianenko

... wurde 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

Edgar Allan Poe

... geboren 1809 in Boston, gestorben in Baltimore, war der bekannteste US-amerikanische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Seine Werke zählen zum Fundament so verschiedener Genres wie der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorstory. Seine Kurzgeschichten sind noch heute maßgeblich und haben zahlreiche Literaten weltweit inspiriert. Seine Poesie wurde zum Wegbereiter des Symbolismus und damit der modernen Dichtung überhaupt. In Frankreich wurde er von Stéphane Mallarmé und Charles Baudelaire gefeiert. Romanciers wie Jules Verne und Charles Dickens waren beeindruckt von der Kraft seiner Literatur. Zu seinen Bewunderern in Deutschland zählen u.a. Arno Schmidt und Hans Wollschläger - sie taten ihr bestes, um der gängigen Reduktion Edgar Allan Poes auf das Genre der Horrorgeschichte entgegenzutreten. Denn Poe war weit mehr - vielleicht gar der inspirierendste Geist der modernen Literatur.

Terry Pratchett

... hat weltweit etwa 50 Millionen Bücher verkauft und ist der Meister des Genres: Fantasy mit Geist und Witz. Seine Scheibenwelt-Romane bilden ein eigenes Imperium im Kosmos der Bücher. Seit Ende der achtziger Jahre sind mehr als 35 dieser Romane erschienen und haben Pratchetts Ruf als Dickens der Gegenwart gefestigt. Vermutlich hat Terry Pratchett als ehemaliger Pressesprecher des britischen Central Electricity Generating Board, (von 1980 bis 1987 zuständig für vier Kernkraftwerke), gelernt, seltsame Geschichten zu erzählen. Seine Scheibenwelt, auf dem Rücken der Schildkröte Groß-A'Tuin, durch das Weltall rasend, mit der bizarren Stadt Ankh-Morpork oder dem Gegengewicht-Kontinent an Bord, ist jedenfalls eine der kernenergetisch fundierten Vita Pratchetts mehr als würdige Mutation!

Joachim Ringelnatz

... wurde 1883 in Wurzen und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: "Die Landpartie der Tiere". Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett Schall und Rauch. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.

Tom Sharpe

... 1928 in London geboren, studierte in Cambridge und arbeitete ab 1951 als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf in Südafrika, bis er von dort 1961 wegen seines Engagements gegen die Apartheit ausgewiesen wurde. Er ging nach England zurück, unterrichtete in Cambridge und erarbeitete sich einen Ruf als Meister des britischen Humors. Heute zählt Tom Sharpe zu den erfolgreichsten Autoren Großbritanniens. Zahlreiche seiner Romane gelten heute als moderne Klassiker - u.a. "Puppenmord", "Tohuwabohu" und "Ein dicker Hund".

Roger Smith

... 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, lebt und arbeitet in Kapstadt. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen. Sein Debüt "Kap der Finsternis" war ein großer internationaler Erfolg und wird in Hollywood verfilmt.

Pinkus Tulim

Ja, was soll man über einen Autor sagen, dessen Leben so wenig dokumentiert ist. Was wir wissen: Er wurde 1962 geboren und lebt nahe der Wälder des Bergischen Landes. Es heißt, er könne mit Messer und Gabel essen. Das ist aber nicht sicher. Seine Kinderbücher sind Ausdruck seiner Persönlichkeit. Ebenso seine Lyrik. "Jo Raketen-Po" ist sein erster Versuch, an die Öffentlichkeit zu treten - und das mit einem Pupsbuch! Wir werden sehen, wohin es führt.

Serhij Zhadan

... 1974 im ostukrainischen Starobilsk geboren und Verfasser von bereits elf Büchern Lyrik und Prosa, gilt als »ukrainischer Rimbaud« und führt mit seinen Büchern mitten hinein in die Anarchie der postsowjetischen Umbruchszeit.